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Reisebeihilfen in Krankheits- und Todesfällen

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Befindet sich eine Bundeswehrbeschäftigte bzw. ein Bundeswehrbeschäftigter aufgrund einer dienstlichen Maßnahme im Ausland (Einsatz, Auslandsverwendung, Dienstreise, etc.) und erleidet ein Familienmitglied oder eine Angehörige bzw. ein Angehöriger eine akut lebensbedrohliche Erkrankung oder verstirbt, so kann der bzw. dem Bundeswehrbeschäftigten (und u.U. seinen Familienmitgliedern) eine Reisebeihilfe nach ZDv A- 2642/15 zum Behandlungs- oder Beisetzungsort gewährt werden.

Wenn die bzw. der Bundeswehrbeschäftigte während einer dienstlichen Maßnahme im Ausland selbst akut lebensbedrohlich erkrankt, kann den in gerader Linie verwandten Familienmitgliedern und Angehörigen eine entsprechende Reisebeihilfe in das Ausland bewilligt werden.

Beihilfefähig sind ausschließlich die Kosten für das günstigste Ticket der günstigsten Klasse eines regelmäßig verkehrenden Verkehrsmittels sowie Zu- und Abgang. Kosten für Mietfahrzeuge, Parkgebühren, Umwege o.ä. können nicht erstattet werden. Je reisende Person fällt ein Eigenanteil in Höhe von 102,26 Euro an.

Das Antragsformular finden Sie in der Formulardatenbank (Bw3253).

Kontakt:

BAPersBw
Referat ZS 2.4
Alte Heerstraße 81
53757 Sankt Augustin

Tel: 02241-15-3360
AllgFspNBw: 3471


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Stand vom: 18.06.18 | Autor: ZS 2.4


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